Melanie Müller vulgo Taps, Lagerleiterin, mit Christine Schelle, Vertreterin von Zepra (von links).
Jede Firma hat einen CEO (Geschäftsführer/in), welche/r die täglichen Geschäfte regelt, Projekte vorantreibt, mit schwierigen Entscheidungen konfrontiert ist und dabei auch noch sein/ihr Team zusammenhält. So auch die 24jährige Melanie Müller vulgo Taps, Pflegefachfrau aus Mörschwil. Taps ist auch eine Art CEO, nämlich die Lagerleiterin des «punktceha. Diese Funktion teilt sie sich mit Michael Hugentobler vulgo Specht.
Am Morgen bespricht Taps zusammen mit Specht und den beiden Stabsmitarbeiterinnen das Tagesprogramm und die Pendenzen. Anschliessend macht sie sich auf den Weg zum Rundgang über den Lagerplatz. Da fällt ihr gleich ein Lagerbau ins Auge, der unstabil scheint. Ein Telefon hier, ein Telefon da und schon ist der Auftrag zur erneuten Bauabnahme an das Ressort Logistik erteilt. Sie muss sich beeilen, denn um 10 Uhr steht eine Schulung in der Helfer-/Leiterbar – sie heisst Urchig – auf dem Programm. Die Helfer werden von einer Vertreterin des kantonalen Gesundheitsdepartements (Organisation ZEPRA) über die Alkohol-Ausschank-Bestimmungen sowie heikle Situationen informiert. Rollenspiele helfen, das Erlernte zu verinnerlichen. Sogar Taps wird dabei als Bardame eingespannt.
Weiter geht es zur Lagerleitersitzung und dem Besuch beim Helferteam, das besinnliche Programmblöcke, sogenannte Ani-Spi’s, für die Lagerteilnehmenden organisiert. Bei der Lagerleiterin Taps folgen diverse Absprachen, Telefonate und die Teilnahme am Höck des Ressorts Programm. Zum Schluss des Tages wird sie als Telefonjoker für das Quiz am Dorfabend vom «Bündnerland» eingesetzt.
Fabienne Kühne vulgo Mandala

















