Christoph Zwick stellte den Pfadis Land zur Verfügung.
Christoph Zwick (43) aus Zuckenriet ist Vater von vier Kindern und passionierter Landwirt. Vor dem Kantonallager Punktceha kannte er die Pfadi nur vom Hörensagen. Mittlerweile ist er aber Teil der Pfadi geworden. Dies als Besitzer von einem Hektar Wiesland, welches er den Helfenden als Zeltplatz zur Verfügung stellte. Insgesamt wurden 15 Hektaren Land von den umliegenden Landbesitzern benötigt.
Nach und nach mehr überzeugt
Seine anfängliche Skepsis kam nicht von ungefähr. Für diverse Anlässe wurde sein Land bereits genutzt, und nicht alle Veranstalter haben dem Land so gut Sorge getragen wie die Pfadis. Doch seine anfänglich kritische Haltung legte er schnell ab. Die Lagerleitung und schliesslich das ganze Projekt überzeugten ihn nach und nach mehr: «Die professionellen Vertragsverhandlungen und auch die frühzeitige Abgabe nötiger Informationen habe ich sehr geschätzt.» Christoph Zwick wusste von Anfang an, was ihn erwartet.
Überwältigt von Organisation
In der Woche nach dem 1. August wird er sich ein Bild von seinem Land und allfälligen Schäden machen. Er rechnet lediglich mit Trittschäden, die durch das Ablaufen der immer gleichen Wege entstanden sind. Diese geringen Einbussen verdankt Landwirt Zwick auch der Regelung, dass keine Fahrzeuge auf den Platz fahren durften. Christoph Zwick wird sich nach der Begutachtung der Wiese schliesslich an die Mäharbeiten machen.
Abschliessend beurteilt der Landwirt die Zusammenarbeit mit der Pfadi als äusserst angenehm. Er lernte alle Beteiligten als hilfsbereite Personen kennen und ist überwältigt von der Organisation. Auch Lagerleiter Michael Hugentobler vulgo Specht blickt auf ein erfolgreiches Miteinander zurück. In wenigen Tagen wird sich Stille über den sauberen und leeren Lagerplatz legen. Die Erinnerungen an ein unvergessliches und tolles Lager werden aber für immer bleiben.
Fabienne Kühne vulgo Mandala
















